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Cinch- Terminal oder durchgehendes Kabel ?
Die Kabelverlegung in Tonarmen älterer Plattenspieler ist eher schlecht als gut. Die Tonarm- Innenleitung je Kanal wurde 2 polig, das Cinch- Anschlußkabel mit Außenschirm aber nur 1 polig ausgeführt. Über diesen Außenschirm wurde nachteilig auch das Tonsignal geführt. Hinzu kamen zu viele Leitungsunterbrechungen durch interne Stützpunkte oder durch äußere Anschlussterminals. Heute setzen viele Hersteller ein 2 polig geschirmtes Anschlusskabel ein. Das Tonsignal führt jetzt ausschließlich nur über die beiden Innenleiter. Von dem Magnetsystem bis zum Verstärker hat aber das Tonsignal, bei Tonarmen mit abnehmbarem Headshell, ca. 7 Lötstellen und 5 Steckverbindungen zu überwinden. Bei einem Tonarm mit festem Headshell sind es immer noch ca. 5 Lötstellen und 4 Steckverbindungen. Da hilft auch kaum ein hochwertiges, teures Cinch- Anschlußkabel vom Anschlußterminal, wenn zuvor der Leitungsweg viele Löt- und Verbindungsstellen aufweist.
Eine bereits bessere Alternative ist ein hochwertiges Phonokabel mit direkter Lötverbindung zum Tonarm- Innenkabel. Störfaktoren, die jede Cinchverbindung und jede weitere Lötstelle mitbringen, werden minimiert.
Wird auf ein Cinch- Anschlussterminal verzichtet, entfällt eine Lötstelle und eine Steckverbindung.
Eine besondere Masseführung und Anschlußtechnik führt zu hervorragenden klanglichen Ergebnissen.
Bei Tonarmen mit nicht abnehmbarem Headshell ist die beste Verbindungstechnik möglich. Ein durchgehendes Kabel vom Tonarmkontakt bis zum Cinch- Anschlussstecker ist möglich. Ergebnis: 2 Lötstellen und 2 Steckverbindungen
Auch hier ist eine andere Masseführung und Anschlußtechnik von größter Bedeutung. Bisher unberücksichtigt wurde die Qualität der Leitungen. Ob Silber, Kupfer, versilbertes Kupfer, hochwertiges Schirmgeflecht usw. verwendet wird, spielt gewiß eine große Rolle, aber sie allein führt nicht zu den gewünschten Ergebnissen.
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